Km 1309.5 Distanz: 23.29 Km gepaddelt, Dauer: 5 Stunden 01 Minuten.
Tag 3 auf dem Whanganui River. Wir sister, dass dies die kürzeste Strecke sein würde, aber auch die mit den herausforderndsten Stromschnellen.
Eilig hatten es wir jedenfalls nicht
Es gab auch welche, die letzte Nacht gar nicht ihr Zelt aufgebaut hatten… Cowboy Camping nennt man das

Wie bereits im Video erwähnt, habe ich mein Smartphone dreifach wasserdicht eingepackt um es sicher trocken durch die Stromschnellen zu bringen, falls wir dort kentern würden.
Die folgenden Bilder auf dem River bis Pipiriki haben Andere aus unserer Gruppe fotografiert.

Wer kommt denn da angepaddelt? …



Ja wir konnten uns Zeit lassen und habe uns wortwörtlich treiben lassen auf dem River.
Irgendwann begann jemand, seine Kanus aneinander zu reihen. Zwei oder drei Bote zusammen können nicht kentern. Dies ist besonders geeignet, um sich auf dem River eine Pause zu gönnen und sogar etwas essen zu können.



Zuletzt waren es 13 Boote die aneinander gereiht auf dem Fluss trieben.
Der Höhepunkt war dann die Stern-Formation!


Wir hatten enorm viel Spass. Ohne paddeln zu müssen kamen wir in 2 Stunden trotzdem fast 5 Kilometer weiter. Hier noch ein paar bewegte Bilder davon
Für die Stromschnellen war diese Formation natürlich nicht geeignet. Diese meisterten wir dann wieder individuell.
Ungefähr 5 Kilometer vor dem heutigen Tages Ziel liegt die sogenannte Fifty/Fifty Stromschnelle. Erratet ihr schon warum diese so heisst? ….
… Richtig! Nur die Hälfte der Kanus übersteht diese ohne zu kentern.
Von unserer Gruppe kenterte dort niemand! Auch Aurél und ich nicht!
Leider hat niemand Bilder davon. Jeder hatte wohl zuviel Respekt davor und packte seine Sachen vorher wasserdicht weg.
Aurél hat aber eine andere Stromschnelle gefilmt, bei der wir beinahe gekentert wären, weil wir bei der Durchquerung einen Stein gerammt haben. Doch seht selbst
Alles unter Kontrolle!
Am frühen Nachmittag sind wir dann doch noch in Pipiriki angekommen. Zu Fuss machten wir uns auf den ca 1 Kilometer langen Marsch nach oben zum Campingplatz.
Dort angekommen hatten wir endlich wieder Empfang mit unserem Smartphones und konnten die Wetterprognose studieren. Die Wetteraussichten haben sich verbessert. Kein Regen mehr in Sicht. Also würden wir heute hier Campen.
Wir mussten dann lediglich noch die Fässer aus den Booten ausladen. Das heisst nochmals runter zum Fluss. Die Fässer wurden dann durch die Betreiber des Campingplatzes mit einem Fahrzeug hochgefahren.

Zelt aufstellen, heiss duschen, wer wollte konnte auch Kleider waschen und bis 17:00 Uhr konnten auch diverse Burger oder Fish and Chips bestellt werden.
Für mich bitte das ganze Programm mit Cheese Burger 😋

