Km 1000 Distanz: 41.37 Km gebiked, Dauer: 5 Stunden 51 Minuten.
Wieder Regen in der Nacht. Das Zelt baue ich nass ab. Auch die Schaumstoff Unterlage war etwas nass auf einer Seite.
Heute würden wir den Timber Trail starten. Um 9:30 müssen wir beim Start des Trails sein um unsere Fahrräder in Empfang zu nehmen. Ja – mit einem E-Bike werden wir die nächsten zwei Tage unterwegs sein! Wie cool ist das denn!

Zum Fahrrad dazu gab es einen Helm, einenLinch und einen kleinen Tagesrucksack. Unsere schweren Rucksäcke werden uns per Auto zum Camp Epic, unserem nächsten Campspot gefahren. Nach ein paar Instruktionen zum Fahrrad, Trail und zu Notfallsituationen ging es los.

Der Weg ist sehr gut markiert, nur leichte bis mässige Steigungen, die dank dem E-Bike sehr einfach zu bewältigen waren. Ab und zu eine kleine Brücke. Einfach nur schön!


Eine schöne Abwechslung zum Laufen.

Die eigentliche Herausforderung für mich kam noch. Das waren diese hohen Hängebrücken

Ich kann euch sagen, ich hatte schon sehr viel Angst, mit dem Fahrrad über diese Hängebrücke zu fahren. Ich wusste aber auch, ich musste dieses Hindernis überwinden. Nur so käme ich auf dem Weg weiter.
Einfach nach Vorne schauen und immer locker weiterfahren. Ja nicht nach unten schauen! So klappte es.
Nach dem Abstellen meines Fahrrads versuchte ich es, nochmals zu Fuss über die Brücke zurück zu gehen, ich konnte nicht! Ich kam nicht einmal auf einen Viertel der Brücke hinaus. Immerhin reichte es gerade noch um auf dem Gruppenfoto erkennbar zu sein

Ihr glaubt gar nicht wie froh ich war, diese Brücke geschafft zu haben! Ich dachte, das sei jetzt schon die grösste und höchste Brücke gewesen. Falsch gedacht. Aber das wurde mir erst am nächsten Tag klar

So Mittags Snack hier bei der Brücke, dann ging es wieder weiter Richtung Camp Epic.

Kurz vor dem Erreichen des Camps erreichten wir 1000 Kilometer auf Te Araroa

Dann ging es ins Camp Epic. Hier kann man entweder ein Glamping Zelt mieten oder sein eigenes Zelt aufbauen. Ein grosser Unterstand bietet Platz für eine Küche, Kühlschrank, Tische mit Bänken und sogar ein kleines Sofa.

Es stehen vier Duschen mit heissem Wasser und freiem Blick zum Himmel zur Verfügung

Toiletten mit Wasserspülung

Fast wie im Hotel, einfach ohne Hotelpersonal.
Zu unserem Arrangement gehörte auch ein Abendessen dazu. Dieses mussten wir uns aber selber zubereiten.

Essen aus dem Beutel. Das hatte ich mir eigentlich anders vorgestellt. Nun ja, gegessen habe ich es trotzdem. Und weil ich immer noch Hunger hatte danach, kamen auch noch ein paar Snacks aus meinem Rucksack dazu.
Hier ein kleiner Zusammenschnitt des ersten Tages auf dem Timbertrail.
Und weil wir heute die 1000 Kilometer geschafft haben noch ein kleiner Siegestanz