Waitomo – TenKuiti – Ngaherenga Campground

Km 993  Distanz: 15.9 Km gewandert, Dauer: 4 Stunden 15 Minuten.

Geschlafen habe ich eigentlich gut. Dann hat es aber zu regnen begonnen. Nicht wie gemeldet erst um 6:00 Uhr, sondern bereits um 3:00 Uhr. Mein Plan, um 5:00 Uhr aufzustehen und vor dem einsetzen des Regens alles gepackt zu haben war dadurch nichtig.

7:15 Wieder zurück auf dem Trail. I’m Moment regnete es gerade nicht mehr.

Es startete mit Farmland wandern. Ich musste über unzählige Zauntreppen steigen. Vorbei an speziellen Gesteinsformationen

Danach führte der Weg einenHügel hoch und in einen Wald hinein.
Genau da begann es zu regnen. Da ich schon fast eine Stunde durch nasses hohes Gras gelaufen bin, war ich bereits bis über die Knie nass. Darum warf ich mir nur noch den Regen-Poncho über um hoffentlich wenigstens den Oberkörper einigermassen trocken zu halten.

Es ging wirklich sehr steil nach Oben und ich schwitzte unter meinem Poncho so sehr, dass meine Kleider von oben bis unten nass waren… Zum Glück waren sind es nur noch etwa 10 Kilometer bis Te Kuiti. Es hatte ein paar matschige Stellen im Wald, es war jedoch kein Problem diesen auszuweichen.

Nochmals runter in ein Tal, dann über eine Weide mit einer grossen Herde neugieriger Kühe zu dieser Brücke

In Te Kuiti angekommen ging ich zuerst zum ausgemachten Treffpunkt. Noch niemand anderes war dort. Klar, ich war ja auch vor den Anderen losgelaufen und bin nicht überholt worden. Da ich so nass war vom Regen und Schwitzen wurde mir kalt und ich entschied, einen Laundromat zu suchen um meine Kleider zu trocknen.
Ich fand eine öffentliche Wäscherei und stellte fest, ich hatte nicht das passende Kleingeld. Also wieder 300 Meter zurück gehen und im kleinen Supermarkt ein Getränk kaufen und bar zahlen um Münzen für den Trockner zu erhalten. Das klappte so.
Striptease in der Wäscherei und rein in trockene Kleider.

Eine Stunde später konnte ich wieder trockene Wanderkleidung anziehen.
Wieder zurück zu diesem kleinen Kaffee, das wir als Treffpunkt ausgemacht hatten. Jetzt war unsere Trailfamily wieder komplett.

Für unsere Weiterreise hatte Niklas einen Shuttle zum Ngaherenga Campground organisiert. Um 17:00 Uhr würden wir abgeholt werden. Noch genügend Zeit für einen Snack und ein wenig Erkundung von Te Kuiti

Warum wieder eine Strecke per Shuttle und nicht wandern?
Aus mehreren Gründen: zum einen, weil es erneut nur Strassenwanderung ist. Zuerst einer viel befahrenen Hauptstrasse entlang. Wenn man dann endlich auf die Gravelroad kommt, ist diese an mehreren Stellen durch die Hochwasser von diesem Frühling weggespült und man muss hinunter zum Flussbett klettern und auf der Anderen wieder hochklettern. Alternativ kann man auch auf der vielbefahrenen Hauptstrasse bleiben.
Andererseits mussten wir bereits im Voraus den nächsten Abschnitt unseres Weges voraus buchen. Dafür ist auch das Wetter nicht unwichtig und für die kommenden zwei Tage war einigermassen gutes Wetter angesagt. Ja, es würde nächste Nacht nochmals regnen, dann sollte es eigentlich erst wieder in der übernächsten Nacht wieder regnen. Ideal für das nächste „Abenteuer“

Dann wurden wir von dieser sehr lebensfrohen und lustigen Shuttle-Fahrerin Val abgeholt. Sie hatte einen sehr Neuseeland typischen Autofahrstil…

Kurven schneiden und mit maximalem Tempo fahren. Wir kamen trotzdem heil auf dem Campground an.
Kaum hatten wir unsere Zelte aufgebaut begann es bereits zu regnen.

Unser Abendessen konnten wir unter dem Schutz der Bäume trotz Regen einigermassen trocken geniessen

Früh ins Zelt um fit zu sein für den nächsten Tag