Km 1729 Distanz: 0 Km gewandert, Dauer: 0 Stunden 0 Minuten.
Heute fahre ich nach Wellington. Ja richtig gelesen. Ich fahre dorthin. Mein Plan ist es wieder Slackpacking zu machen. Wie in Auckland. Also ohne schweres Gepäck die restlichen Kilometer um und in Wellington zu laufen.
Dazu habe ich mir eine „Snapper Card“ gekauft. Eine Karte für den öffentlichen Verkehr in und um Wellington. Funktioniert genau gleich wie die AT Card in Auckland. Guthaben laden und beim Ein- und Aussteigen an das Lesegerät halten.
Zum Glück habe ich noch gemerkt, dass heute gar keine Züge fahren! Ich musste in den Bahnersatz Bus einsteigen. Ungefähr 30 Min. später kam ich am Bahnhof in Wellington an.


Es windete wirklich heftig. Dank meinem Smartphone fand ich sofort einen Weg in Richtung meines Hotels. Es war erst kurz nach 11:00 Uhr morgens. Noch viel zu früh um einchecken zu können. Aber vielleicht konnte ich ja meinen Rucksack deponieren und dann Wellington ein erstes mal erkunden gehen




Wie vermutet konnte ich noch nicht einchecken. Dafür jetzt ohne Gepäck ging ich erst mal frühstücken.

Das Restaurant hatte keine klassischen Eggs Benedict. Darum entschied ich mich für Istanbul Eggs. Das waren pochierte Eier mit griechischem Joghurt, Aleppo Pfeffer Butter und Sauerteig Brot.
Für einmal etwas anderes, schmeckte sehr gut, halt ohne Hollandaise Sauce.
Mittag. Ich musste noch zwei Stunden warten, bis ich einchecken konnte. Also ging ich nun hinunter an den Hafen. Es windete wirklich sehr stark und ich musste mehrmals meine Mütze mit einer Hand festhalten damit sie mir nicht vom Kopf geweht wurde.



Ja beinahe so konnte, oder musste man sich in den Wind stellen um nicht umgeblasen zu werden.

Pōhutukawa, der neuseeländische Weihnachtsbaum. Dieser blüht immer zur Weihnachtszeit. Und ist vorwiegend an der Küste der Nordinsel zu finden.


Dann konnte ich endlich in mein Hotel für die nächsten Tage einchecken.
Mitten in Wellington. Cuba Street, das Ausgangs Zentrum, liegt gerade um die Ecke. Sämtliche Buslinien gleich vor dem Hotel Eingang.
Ich befürchtete mit Ohrenstöpseln schlafen zu müssen. Es stellte sich jedoch als ziemlich ruhig heraus, obwohl mein Zimmer im 1. Stock zur belebten Strassenseite hin lag. (Rechts mit Licht, das ist mein Zimmer)

Und so sieht es aus. Wieder mit Kochzeile



Einigermassen sauber, ein paar kleine Defekte, kein täglicher Zimmerservice, dafür günstig. Ein Einzelzimmer im Hostel wäre etwa gleich günstig/teuer, aber ich hätte die Duschen und WC auf der Etage und nicht im Zimmer für mich alleine.
Wie bereits erwähnt mache ich nicht für jeden einzelnen Tag in Wellington einen Beitrag. Darum hier noch ein paar weitere Eindrücke zu meinem Aufenthalt in Wellington.
Beginnen wir mit dem Frühstück. Eine erste Variante der Eggs Benedict zeigte ich hier bereits. Ich habe aber noch weitere…



Sie schmeckten alle. Aber mein absoluter Top Favorit ist dieser:
Klassisches Avocado-Toast auf Sauerteigbrot mit Calamansi-Saft, Mandel-Rote-Bete-Pesto, Granatapfelmelasse, halbgetrockneten Kirschtomaten, eingelegten gegrillten Baby-Rote-Bete, gewürztem, geschlagenem Feta mit frischen Kräutern, gekrönt mit einem pochierten Ei und Egg Cook Eigelbflocken (7 Tage gereift).

Einfach hervorragend! Dort ging ich als einziges gleich zweimal hin zum Frühstück 😋🥰
Wenn wir schon beim Essen sind, dann gleich noch ein paar Bilder meiner städtischen Verpflegung.
Thailändisch

Chinesisch

Malaiisch


Zuerst selber bedienen und auswählen, was und wieviel man essen will, alles in eine Schüssel geben. Diese wird dann nach Gewicht berechnet, zubereitet und serviert.
Ich habe natürlich viel zu viel ausgewählt und konnte nicht alles aufessen.
Indisch, Japanisch, Koreanisch, Vietnamesisch, Türkisch, Griechisch, Italienisch….. es ist einfach alles da und die Auswahl riesig.
Cuba Street. Für Zwei Blocks eine Fussgängerzone und sowohl bei Einheimischen und Touristen beliebt. Restaurants, Bars, Pubs, Cafés, Take Aways, kleine Geschäfte, immer etwas los, alles zentral gelegen und zu Fuss erreichbar.



Hier habe ich mich auch in einem Pub mit Nico oder Trailname „Pantry“ verabredet, den ich auf dem PCT kennengelernt habe. Er hat von Te Araroa die Nordinsel letztes Jahr gewandert, flog danach für 9 Monate nach Australien wo er diverse längere Wanderungen und Fahrrad Touren gemacht hat. Nun wieder zurück um die Südinsel zu bereisen mit seinem Fahrrad und um diverse Wanderungen zu machen. Zurück nach Belgien reist er dann Ende Juni nächstes Jahr. Beneidenswert, zwei Jahre Ozeanien!

(Burger und Bier darf es auch mal sein)
Und nun noch ein paar weitere Eindrücke von der Cuba Street








Auch zu empfehlen ist ein Ausflug auf Mount Victoria zum Sonnenuntergang. Diesen habe ich zwar knapp verpasst, die Aussicht war trotzdem herrlich. Und mit dem Bus hochfahren ist bei weitem nicht so anstrengend, wie zu Fuss hoch zu laufen (Beitrag dazu folgt)



Wellington ist definitiv eine Reise Wert