Km 1505 Distanz: 0 Km gewandert, Dauer: 0 Stunden 0 Minuten.
In der Nacht nach unserer grossen Northern Circuit Tour um den Mount Tongariro erwachte ich drei mal mit heftigen Krämpfen in beiden Beine. Und zwar in den Ober- und Unterschenkel Strecker Muskeln. Das kam bestimmt von diesem langen, fast 3 Stunden dauernden Abstieg gestern Abend.
Sonst hätte ich eigentlich gut schlafen können in der kühlen Bergluft.
Am Vormittag machten sich dann Svenja und Niklas per Hitch auf den Weg zurück nach Whangapapa.
Kurz vor 10 Uhr waren sie mit dem Mietauto wieder zurück im Tongariro Holiday Park.
Dann ging es zurück nach Whanganui. Svenja, Niklas, Eteri und Boden haben geplant, mit dem Auto zum Taranaki Mountain zu fahren und dort eine weitere Bergwanderung, abseits des Te Araroa zu laufen.
Ich verzichtete darauf und würde in Whanganui auf die vier warten, wo sie mich dann 2 Tage später wieder abholen würden. Die Zeit konnte ich nutzen, um meine Sachen gründlich zu reinigen und wenn nötig wieder in Stand zu bringen. Auch an meinem Blog wollte/musste och noch weiter arbeiten, um nicht noch mehr in Rückstand zu geraten.
Ich mietete ein Zimmer in einem Motel im Zentrum von Whanganui. So konnte ich alles zu Fuss erledigen in der Stadt.

Super eingerichtetes Zimmer mit Kühlschrank, Mikrowelle, inklusive Geschirr, etc.

Und ein sehr geräumiges Badezimmer

Viel Platz um sämtliche Ausrüstung auszubreiten, zu reinigen und auslüften zu lassen. Alles roch immer noch nach Whanganui River Wasser vom „Tauchgang“ mit unserem Kanu.
Sogar meinen Rucksack habe ich auseinander gebaut und in die Waschmaschine gesteckt zum waschen

Auch meinen Resupply für den nächsten Abschnitt konnte ich bereits erledigen

Am zweiten Tag sass ich im Zimmer und arbeitete an meinem Blog. Dann sah ich kurz von meinem Smartphone hoch und sah durch das Fenster zwei Hiker vorbei gehen. Aus Neugierig stand ich auf und wollte die Hiker etwas genauer betrachten.
Ich staunte nicht schlecht, die kenne ich doch! Das waren Nicole und Friede, die mit mir ebenfalls am 8. Oktober in Cape Reinga gestartet waren. So ein Zufall

Sie sind an diesem Tag mit ihrem Kanu-Trip auf dem Whanganui River fertig geworden.
Sie würden heute auch im Motel übernachten, Wäsche waschen und Resupply machen und dann morgen weiter in Richtung Palmerston North laufen.
Tags darauf wurde ich dann wieder in Whanganui abgeholt. Zuerst ging’s zum Frühstück, dann weiter nach Palmerston North

Unsere Trail Family wollte den Abschnitt zwischen Whanganui und Palmerston North nicht wandern, da dieser hauptsächlich aus Roadwalk bestand und keine wirklich sehenswerte Landschaft bot.
Da die anderen Mitglieder der Trailfamily noch keinen Zero-Day gemacht hatten, noch Resupply machen mussten und für den nächsten Tag ziemlich viel Regen angesagt war gab es für mich weitere zwei Town Tage.
Es war wirklich viel Regen angesagt und so mietete ich erneut ein Zimmer in einem Motel. Das Zimmer war deutlich kleiner als das letzte, für meinen Bedarf aber völlig ausreichend.


Svenja und Niklas waren waren bei Freunden untergebracht (per Zufall gleich das nächste Haus neben meinem Hotel) und Eteri und Boden waren trotz angesagtem Regen im Holiday Park.
So waren wir, obwohl alle im gleichen Ort, alle getrennt unterwegs. Hier ein paar Bilder aus dem Zentrum von Palmerston North

Es ist halt bald Weihnachten


Ich entschied mich für einen Besuch in einer lokalen Brauerei zum Abendessen


Dort konnte ich dann verschiedene Gerstensäfte degustieren


Und natürlich auch etwas kleines essen

Am nächsten Tag begann es, wie vorhergesagt, zu regnen. Zeitweise sogar ziemlich heftig. Ich hatte mich mit Svenja und Niklas verabredet. Wir waren im Zentrum von Palmy unterwegs und retteten uns in ein Einkaufszentrum als es zu schütten begann.
Auf dem Rückweg zum Motel/Family Stay sahen wir dann das Resultat. Die Strassen waren teilweise überflutet

Am Abend besuchte ich dann einen lokalen Pub und blieb zum Abendessen gleich dort
