Whakahoro

Km 1241 Distanz: 25.42 Km gewandert, Dauer: 4 Stunden 14 Minuten.

Der Vogelgesang weckte mich bereits um 5:15 Uhr. Das Frühstück würde es aber erst um 7:30 Uhr geben. Also keine Eile um bereits jetzt aufzustehen. Ich döste nochmals kurz ein. Kurz nach 6:00 Uhr begann ich dann trotzdem bereits damit alles zusammen zu packen. Nur das Zelt liess ich noch stehen, in der Hoffnung, dass es noch etwas abtrocknet. Nicht nur wegen der Kondensation im Innern des Zeltes, sondern auch aussen. Denn in der Nacht hatte es noch kurz ein wenig geregnet. 

Das Wetter heute Morgen würde ich eher als neblig anstatt bewölkt beschreiben. Noch vor dem Frühstück packte ich dann auch das Zusammen, so nass wie es halt war. Mehr abtrocknen würde es bei diesem Wetter eh nicht.

Gemeinsames Frühstücken mit den Trail Hosts. Kaffee/Tee, Toast und verschiedene Zerealien gab es. 

Durch das späte Frühstücken und der „Letzten guten Tipps“ der Trail Hosts für unsere Weiterreise konnte ich erst um 8:30 Uhr loslaufen.

Heute einmal mehr Strassenwandern. Zuerst auf einer asphaltierten, dann auf einer Schotter Strasse. Und immer wieder durch Abschnitte mit Strassenbau.

Ich kam sehr schnell voran. Es waren jeweils nur kurze Strecken mit leichten Anstiegen zu bewältigen und ich konnte mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 6.2 Kilometer pro Stunde laufen.

Meine Absicht war noch vor 13:00 Uhr am Ziel zu sein, um im dortigen Café noch etwas kleines zu essen und einen kühlen Drink zu geniessen.

Mit der Zeit verschwanden die Nebelschwaden und es wurde wie vorhergesagt immer sonniger und wärmer.

Auch hier gab es wohl einen Erdrutsch, der wie es scheint erst vor kurzem wieder weggeräumt wurde

Und weiter ging es durch dieses Flusstal. Nein noch nicht der Whanganui River, es ist der Retaruke River, der dann in den Whanganui River mündet.

Ich kam dann eine Viertelstunde vor 13:00 Uhr beim Café an. Ein getoastetes Schinken/Käse Sandwich mit Salat und ein kühler Orangen/Mango Drink war meine Belohnung für meine sportliche Leistung heute Morgen.

Dann stellte ich mein Zelt auf. Die starke Sonne und der leichte Wind trocknete es im Handumdrehen.

 Es hatte nur wenig Schatten auf unserem Campingplatz und so suchten wir Abkühlung im nahegelegenen Fluss. Dies war gleichzeitig auch unsere Flusstaufe für unsere Kanufahrt ab morgen.

Abendessen im Camp

Ich weiss nicht mehr genau wie es dazu kam, jedenfalls hatten wir beim Gruppen Stretching viel Spass. Und unser Gruppen Gefühl wurde auf jeden Fall gestärkt

Dann ging es pünktlich zu Hiker Midnight (20:00 Uhr abends) zu Bett. Schliesslich wollte ich für den kommenden Tag fit sein.
Mitten in der Nacht bin ich aufgewacht. Ich blickte aus dem Zelt und sah einen Sternen klaren Nachthimmel ohne Mondschein und ohne menschliche Lichtverschmutzung. Die Sterne leuchteten hell und Ich hatte das Gefühl als müsste ich nur die Hand ausstrecken um sie berühren zu können.
Hier mein erster Versuch ein Bild vom Nachthimmel festhalten zu können