Km 263, Distanz: 40.92 Km, davon 14.8 Km mit dem Kajak. Dauer: 10 Stunden 4 Minuten
Ich bin um 05:45 erwacht. Beeilen muss ich mich heute nicht, es sind ja nur gute 20 Km bis Paihia, zum Holiday Park dann noch 3 Km mehr.
Also kann ich zuerst gemütlich unter die Dusche, dann Frühstücken und packen. Ich habe mir gestern fürs Frühstück ein Joghurt und einen Orangensaft gekauft. Unterwegs werde ich dann noch einen Haferflocken Riegel mit Honig einverleiben.
Leider würde es ja heute nichts werden mit der Kajak Fahrt über eine Meeresbucht. Aber vielleicht ja dann morgen. Jedenfalls dachte ich das an diesem Morgen.
Das würde aber auch bedeuten, dass ich 1 Tag verlieren und unsere Oktober Starter Gruppe noch mehr auseinander gerissen würde.
Pünktlich um 7:00 Ihr bin ich losgegangen. Zuerst über den Hone Heke Trail zum Te Araroa (ca. 1 Km)



Dann leider wieder an einer ziemlich verkehrsreichen Strasse entlang.

Nach etwa 4 Km führte der Trail in eine Forststrasse hinein. Also wenn hier Bäume gefällt werden, dann wird so richtig abgeholzt.



Kurz vor Paihia sah ich dann dieses grosse Kreuzfahrt Schiff.

In Paihia angekommen gönnte ich mir in einem Restaurant ein Eier-Sandwich und eine Cola. Dann machte ich mich auf den Weg zu der „Moana Kayak Tours“. Dort wartete ich auf Fred und Helene, die wie ich morgen die Kajak Fahrt, und damit die originale Te Araroa Route machen wollten.
Zu unserem Erstaunen war es plötzlich möglich, die Tour noch heute zu absolvieren. Gestern per Mail hiess es noch, dass es erst am Sonntag wieder möglich sei…
In 20 Minuten müssen wir dann aber schon los, wegen der Flut. Damit wir dann auch genügend Wasser unter dem Kajak haben würden, wenn wir in der Bucht ankommen.


Beim Einwassern habe ich dann das linke Pedal für das Ruder nicht gefunden und promt bin ich dann gekentert. Von Kopf bis Fuss platsch nass. Auch mein Handy tauchte kurz unter Wasser. Funktioniert zum Glück noch.
Vom Kajak Verleiher erhielt ich dann ein trockenes T-Shirt, ein Sweatshirt und eine Windjacke, da es durch den Wind viel zu kalt gewesen wäre in nassen Kleidung zu starten. Nur die Hose konnte ich nicht wechseln, die blieb nass.
Mit neuem, trockenem Kajak klappte der Start dann gut. Nun ging es los mit paddeln.

So auf „offenem Meer“ zu paddeln, mit Wellen, einer Fähre, die den Weg kreuzt, Wind…
Und dann noch navigieren… vom Wasser aus sieht alles anders aus als auf der Karte.

Aber wir haben den richtigen Weg gefunden

Leider kam auch dieses Abenteuer zu einem Ende, nachdem ich mich doch nun an das Kajak gewöhnt hatte

Nachdem wir das Kajak wieder gegen unsere Rucksäcke gewechselt hatten machten wir uns auf den Weg zu Sheryl, einem Trail Angel, bei der wir heute Nacht unsere Zelte aufschlagen durften.



Es ist wie es ist, ich liebe halt mein Ramen zum Abendessen

und so sieht’s dann fertig gekocht aus

Ein langer Tag geht zu Ende. Um 20:30 Uhr bin ich im Zelt und kaum in den Quilt eingewickelt schlafe ich zufrieden ein. 💤💤💤