Km 40.5, Distanz: 28 Km gewandert (gemäss Garmin 29.51km), Dauer: 7 Stunden 28 Minuten
Ich habe den Wecker auf 5:30 Uhr gestellt. Wurde aber schon 1 Stunde früher wach. Ich bin dann trotzdem noch liegen geblieben bis der Wecker sich gemeldet hat. Ich hatte viel Kondesations Feuchtigkeit an der Zelt Innenwand und auf meinem Quilt.
Zusammenpacken geht noch nicht so fix wie zuletzt auf dem PCT aber das kommt schon noch.
Um 6:40 bin ich dann aus dem Camp los gewandert. Zusammen mit Nicole und Frieden.
Letzter Blick zurück zur Twilight Beach und Camp.

Wir hatten noch 4 km durch Wald und Buschwerk vor uns, bis wir auf der 90 Miles Beach eintreffen würden.

Unterwegs verlor Nicole ihre Camp-Schuhe und Friede lief zurück um sie zu suchen. Also ging ich alleine weiter



Dann konnte ich die Beach von oben sehen. (*nach 3.5 Km und nicht Meter 😉, war wohl ein wenig Aufgeregt)

Eine Steile Treppe führte mich hinunter zum Strand


Und bald darauf war ich auf der 90 Miles Beach unterwegs.
Das Wetter ist heute mehrheitlich bedeckt, die Sonne guckt nur ganz kurz heraus. Wenigstens regnet es nicht. Und ich habe Rückenwind.

Und immer wieder fliessen kleine Bächlein mit Süsswasser aus den Dünen ins Meer.


Eine gute Gelegenheit um seine Trinkwasser Vorräte aufzufüllen und ein wenig zu rasten.

Die Flut bringt mich dazu, dass ich manchmal ganz knapp a den Sanddünen entlang gehen muss und ich nicht einfach eine gerade Linie laufen kann. Darum hat meine Garmin Uhr auch 1.5 km mehr gemessen als die offizielle Route wäre.
So langsam aber sicher setzen erste Ermüdungserscheinungen ein. Die Füsse sind heiss, die Hüften schmerzen, die Beine sind schwer. Bereits am 2. Tag 28 Km laufen zu müssen ist nicht wirklich ideal. Hoffentlich kann das mein Körper verkraften


Dann halt nochmals eine kurze Pause und den Wellen zusehen, wie sie am Strand auslaufen


14:08 Ich bin endlich angekommen. Zelt aufbauen, ausruhen. Auch die Anderen aus unserer Gruppe treffen langsam ein.
Dies ist ein privater Campingplatz. Eine Übernachtung kostet 10 NZ$.


The Bluff Campsite hat leider keine Hütte, die sich für ein gemeinsames Abendessen eignet. Nur eine Ablage Fläche zum kochen und zwei Sitzplätze.

Für mich gibt es nun wieder mein geliebtes Ramen mit Thunfisch. Was auch sonst.
Dann gab es noch Besuch von einem Fischer. Diese rohe Muschel bot er mir zum Essen an. Ehrlich, ich hab’s versucht zu essen, aber ich kriegte sie nicht hinunter. Seine Hündin hatte weniger Probleme die Mischel zu schlucken.

Sonnenuntergang. Hiker Midnight. Zeit zum Schlafen
