PCT Meile 1370.7, Höhe 4926 feet, 23.3 Meilen oder 37.49 Km gelaufen.
Wenige Minuten vor dem 05:00 Uhr Wecker bin ich erwacht. Es hat aufgehört zu regnen. Die Innenwände des Zelts und die Quilt Oberfläche fühlen sich nass an. Nicht vom Regen oder vielleicht nur indirekt davon. Kondensation – daher die Feuchtigkeit. Mit meinem extra dafür vorgesehenen Abwaschlappen fahre ich über die Innenwände meines Zeltes um diese ein wenig trockener zu haben während dem Umziehen und Zusammenpacken im Zelt.
Beim zusammenrollen meiner Schaumstoffmatte stelle ich fest, dass der Zeltboden nass ist. Vermutlich habe ich irgendwo in der Zeltwanne ein Loch. Durch die Schaumstoffmatte und die zweite mit Luft gefüllte Liegematte lag ich glücklicherweise trotz Nässe im Zelt trocken.
Abmarsch 06:20, hat wegen der Nässe etwas länger gedauert.

Nur 2 Meilen nach dem Camp machen wir einen kleinen Umweg, um einen in der Nähe befindlichen Geysir zu besuchen.


Stinkt ganz schön nach Schwefel

Auch auf dem weiteren Weg stießen wir hin und wieder auf warme Wasserquellen. Daher der Dampf


Irgendwie erinnern mich diese Holzstege an Norwegen 😉


Und wenn es keine von Menschenhand gebaute Brücke gab, dann nutzten wir halt einen Baumstamm um über den Fluss zu kommen. Das brauchte schon ein wenig Mut dazu!


Gemäß Kommentaren auf FarOut und Berichten von Facebook, würden wir heute während 3 Meilen über eine geschlossene Schneedecke gehen müssen. Daher habe ich meine Microspikes griffbereit in der Aussentasche verstaut. Gebraucht habe ich sie dann aber nicht, trotz Schnee


Mittags Halt. Und weil die Sonne scheint stelle ich mein Zelt auf, damit dieses trocknen kann

Immer weiter dem PCT folgend, und immer wieder neue Landschaften




15:30 nur wenige Meilen vor dem heutigen Ziel zogen dunkle Regenwolken auf. Ab und zu höher man ein Donnern. Es wird dich wohl nicht wieder zu regnen beginnen? Ich laufe schneller. Ich will versuchen vor Regenbeginn am Campspot zu sein und mein Zelt aufgebaut zu haben.

Es gelingt mir nicht. Ich halte an und muss die Regenjacke anziehen.
Glücklicherweise war es nur ein kleines Gewitter und nach 30 Min. Schien wieder die Sonne.
Beim Campingplatz angekommen wird erst nochmals alles in der Sonne ausgetrocknet


