PCT Meile 668.7, Höhe 5108 feet, 16.6 Meilen oder 26.76 Km gelaufen.
Schon am Morgen, aber noch in Ridgecrest vom Hotel aus, können wir die mit dunklen Wolken verhangenen Berge sehen.
Heute wird es wohl regnen. Zuerst Frühstück. Keine üppige Auswahl, aber ausreichend.

Um 07:00 Uhr werden wir von Jukebox mit ihrem gemieteten Auto abgeholt und zurück zum Trailhead am Walker Pass gefahren.


Schon beim Aussteigen aus dem Auto regnet es. Daher zog ich gleich meine Regenjacke an. Auf die Regenhose verzichtete ich, da es sich nur um einen leichten Regenschauer handelte.


08:00 Uhr. Wir wanderten los. Gleich zu Beginn ging es lange (7,5 Meilen) und teilweise sehr steil den Berg hoch (2400 feet).


Und der Regen wurde stärker. Meine Regenjacke hielt etwa 2 Stunden der Nässe stand, dann war sie kein Schutz mehr. Und je höher wir kamen, desto kälter wurde es. Dazu kam ein böhig wehender Wind, der das Kältegefühl noch verstärkte. Ich hatte vor lauter Kälte fast kein Gefühl mehr in meinen Fingern. Trotz Handschuhen.





Endlich oben angekommen. Jetzt noch 10 Meilen weiter. Das Meiste bergab, in der Hälfte der Strecke nochmals kurz bergauf.

Je weiter nach unten das ich kam, desto wärmer wurde es mir wieder. Auch meine Finger tauten wieder auf.

Ganz unerwartet entdeckte ich diesen 25% Marker. Dann hatte ich hier also einen Viertel des PCT absolviert! Irgendwie war diese Zahl für mich gerade nicht fassbar, begreifbar oder wegen dem Regen und der Kälte völlig egal. Ein Foto machte ich trotzdem 😉

12:30 Uhr endlich hat es aufgehört zu regnen. Es blieb aber vorerst noch bewölkt. Leichter Wind. Hoffentlich würden meine Kleider schnell trocknen.

Kurz vor 15:00 Uhr hatten wir unser geplantes Ziel erreicht. Es sieht erneut nach Regen aus. Also schnell das Zelt aufbauen. Der Regen begann noch bevor ich meine Isomatte aufblasen konnte. Sofort rein ins Zelt und alles schliessen.
In immer noch feuchter Bekleidung lag ich schließlich im Zelt und nicke ein.
Nach Eineinhalb Stunden wurde ich durch Sonnenschein, Hitze und Durst geweckt.
Die Gelegenheit alles noch nasse zu trocknen. Auch für das Abendessen war Sonnenschein viel angenehmer.

Leider hat es nicht gereicht, alles zu trocknen. Alles war immer noch feucht bis nass.

Mein Quilt und mein “Pyjama” (lange Merinowolle Unterwäsche) waren zum Glück noch trocken. Ich würde trocken schlafen können.
Und das war mein heutiges Abendessen


Mit etwas zusätzlichem Salz und Pfeffer schmeckte es ganz passabel. Für Gut reichte es aber noch nicht